{"id":1466,"date":"2021-12-16T14:44:10","date_gmt":"2021-12-16T13:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.becomingproject.eu\/?p=1466"},"modified":"2021-12-16T15:01:23","modified_gmt":"2021-12-16T14:01:23","slug":"vorstellung-erster-projektergebnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.becomingproject.eu\/de\/vorstellung-erster-projektergebnisse\/","title":{"rendered":"Vorstellung erster Projektergebnisse"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#e2e2e2;border-style:solid;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\" style=\"background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;\"><style type=\"text\/css\">.fusion-title.fusion-title-1 .fusion-animated-texts-wrapper::before{background-color:#00ca72!important}@media only screen and (max-width:1024px) {.fusion-title.fusion-title-1{margin-top:-10px!important; margin-right:0px!important;margin-bottom:30px!important;margin-left:0px!important;}}@media only screen and (max-width:640px) {.fusion-title.fusion-title-1{margin-top:10px!important; margin-right:0px!important;margin-bottom:10px!important; margin-left:0px!important;}}<\/style><div class=\"fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-rotating fusion-loop-off fusion-title-clipIn fusion-title-size-two\" style=\"font-size:39px;margin-top:-10px;margin-right:0px;margin-bottom:30px;margin-left:0px;\"><h2 class=\"title-heading-left sm-text-align-center\" style=\"font-family:&quot;Poppins&quot;;font-weight:800;margin:0;font-size:1em;letter-spacing:-1px;color:#00ca72;\"><span class=\"fusion-animated-text-prefix\"><\/span> <span class=\"fusion-animated-texts-wrapper\" style=\"text-align: center;\" data-length=\"line\" data-minDisplayTime=\"1200\"><span class=\"fusion-animated-texts\"><span data-in-effect=\"clipIn\" class=\"fusion-animated-text\" data-in-sequence=\"true\" data-out-reverse=\"true\" data-out-effect=\"clipOut\">Vorstellung erster Projektergebnisse<\/span><\/span><\/span> <span class=\"fusion-animated-text-postfix\"><\/span><\/h2><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-1 sm-text-align-center\" style=\"text-align:left;font-size:17px;\"><p>Gemeinsam haben die Projektpartner an den ersten l\u00e4nderspezifischen Projektergebnissen gearbeitet.<br \/>\nAufgabe ist es, eine \u00dcbersicht zu Berufsberatungs- und Entwicklungsdienstleistungen f\u00fcr Geringqualifizierte, einschlie\u00dflich Leitf\u00e4den f\u00fcr Personalverantwortliche und weiteren m\u00f6glichen Multiplikatoren zu erarbeiten bzw. weitere Inhalte zu entwickeln. Im Folgenden sind erste Zwischenergebnisse aufgef\u00fchrt. Jedes Partnerland hat sich dazu auf eine Branche konzentriert und mithilfe der PESTEL-Methode n\u00e4her beleuchtet.<\/p>\n<p>Die PESTEL-Analyse der italienischen Partner hatte die Handwerksbranche \u201cFensterbau\u201d zum Schwerpunkt. Mithilfe der PESTEL-Ergebnisse wurden f\u00fcr die Branche Entwicklungsszenarien entwickelt, die sich auf drei Zeitfenster in der Zukunft beziehen. Ausgehend von diesen Szenarien erarbeiteten die Projektpartner \u201eRoscioli Development\u201c und \u201eIlmiolavoro srl\u201c gemeinsam mit mittelst\u00e4ndischen Branchenunternehmen des Unternehmerverbandes \u201eCNA Abruzzen\u201c eine sogenannte \u201cSkills Roadmap\u201d. Die ermittelten Qualifikationsanforderungen beziehen sich dabei zum Teil auf neue Technologien und zum Teil auf die Qualit\u00e4t des Kundenservices. Anschlie\u00dfend wurden die Ergebnisse der drei Entwicklungsszenarien mit dem aktuellen Status Quo der Geringqualifizierten verglichen. Als Ergebnis kam heraus, dass die Geringqualifizierten sich einem m\u00f6glichen Arbeitsplatzverlust nicht bewusst sind. Sie sind bereit, sich \u201cins Spiel zu bringen\u201d, wenn sie dadurch wirtschaftliche Vorteile erhalten. Arbeitgeber, Personalverantwortliche und Experten haben daher eine pessimistischere Sicht als die Geringqualifizierten selbst, den Wandel in der Arbeitswelt ad\u00e4quat zu meistern.<\/p>\n<p>Die tschechischen Partner haben sich in ihrer PESTEL-Analyse auf die Automobilbranche konzentriert. Ein Ergebnis ist, dass die Gefahr von Arbeitsplatzverlust f\u00fcr gering qualifizierte Besch\u00e4ftigte, je nach T\u00e4tigkeit und Branchenzweig unterschiedlich ist. Elektromobilit\u00e4t und \u00e4nderndes Verbraucherverhalten schaffen M\u00f6glichkeiten zur Differenzierung f\u00fcr Hersteller und Zulieferer gleicherma\u00dfen. Industrie 4.0 (Digitalisierung und Robotisierung) ist dabei eine Chance, die die gesamte Branche revolutionieren kann und damit direkt die Arbeitst\u00e4tigkeiten Geringqualifizierter betrifft.<br \/>\nDie Arbeitslosenstatistik in Tschechien zeigt, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt stabil ist und die Nachfrage nach offenen Stellen f\u00fcr Geringqualifizierte steigt. Die gering qualifizierten Arbeitskr\u00e4fte sehen daher kein Risiko, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, da die Nachfrage das Angebot an Arbeitspl\u00e4tzen \u00fcbersteigt und die aktuellen Arbeitsbedingungen in der Wirtschaft gut sind.<br \/>\nDie gering qualifizierten Besch\u00e4ftigten sind sich ihrer F\u00e4higkeiten bewusst, aber leider nicht der F\u00e4higkeiten, die f\u00fcr die Unternehmen notwendig sind und sich in den n\u00e4chsten 5 Jahren \u00e4ndern werden. Obwohl sie wissen, welche T\u00e4tigkeiten und Qualifikationen in der Branche gefragt sind, sind sie mit ihren derzeitigen Arbeitspl\u00e4tzen zufrieden und sehen keinen konkreten Handlungsbedarf.<br \/>\nPersonalverantwortliche und Experten sind sich einig, dass die Arbeitsbelastung (k\u00f6rperliche und psychische) f\u00fcr Geringqualifizierte verbessert werden sollte, was die Besch\u00e4ftigten im \u00dcbrigen ebenso sehen. Gleichzeitig sind sie jedoch auch der Meinung, dass sich die pers\u00f6nliche Einstellung zu Themen wie Ver\u00e4nderungsbereitschaft und Eigeninitiative bei den Besch\u00e4ftigten selbst \u00e4ndern muss.<\/p>\n<p>Schwerpunkt der deutschen PESTEL-Analyse war die Tourismusbranche. Insbesondere f\u00fcr das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern stellt die Branche einen wichtigen Wirtschaftszweig dar. So arbeiten rund 18% aller Erwerbst\u00e4tigen in MV in den Bereichen Gastronomie, Hotel und weiteren Anbietern touristischer Angebote.<br \/>\nAufgrund der Corona-Pandemie und den langen Schlie\u00dfungen von fast sieben Monaten ist die Situation f\u00fcr klein- und mittelst\u00e4ndische Unternehmen sehr angespannt. Neben finanziellen N\u00f6ten ist das Fachkr\u00e4fteproblem die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung. Bereits vor Corona war dies ein gro\u00dfes Problem. Viele Ausbildungspl\u00e4tze und Stellen \u2013 insbesondere im l\u00e4ndlichen Raum &#8211; blieben unbesetzt. In den vergangenen Monaten sind des Weiteren viele Fachkr\u00e4fte aufgrund der vielen Unsicherheiten in andere Branchen abgewandert bzw. planen dies. So hat nach Brancheninfo bisher jeder zehnte Fachkraft die Tourismusbranche dauerhaft verlassen.<br \/>\nAls Ergebnis ist festzuhalten, dass die Sorge den Arbeitsplatz zu verlieren aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage vorhanden ist. Dennoch ist die Gewissheit gro\u00df, zu anderen Arbeitgebern in der Region wechseln zu k\u00f6nnen. Besch\u00e4ftigte als auch Arbeitgeber und Experten sind sich einig, dass sich durch Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Angebote und Dienstleistungen im Tourismusbereich ver\u00e4ndern werden. Der Arbeitsplatz ist per se aber nicht in Gefahr. Die Entwicklungen bieten viel mehr die M\u00f6glichkeit, sich auf wesentliche Kernaufgaben wie Kundenbetreuung, Servicequalit\u00e4t etc. zu konzentrieren.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-image-carousel fusion-image-carousel-fixed fusion-carousel-border\"><div class=\"fusion-carousel\" data-autoplay=\"yes\" data-columns=\"5\" data-itemmargin=\"13\" data-itemwidth=\"180\" data-touchscroll=\"no\" data-imagesize=\"fixed\"><div class=\"fusion-carousel-positioner\"><ul class=\"fusion-carousel-holder\"><li class=\"fusion-carousel-item\"><div class=\"fusion-carousel-item-wrapper\"><div class=\"fusion-image-wrapper hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"320\" height=\"202\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%272560%27%20height%3D%271920%27%20viewBox%3D%270%200%202560%201920%27%3E%3Crect%20width%3D%272560%27%20height%3D%271920%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" class=\"attachment-blog-medium size-blog-medium 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